Gebühren

Zu Beginn des Mandats steht immer ein Gespräch, in dem es um die Frage geht, ob, und wenn, welches Verfahren geführt oder eben nicht geführt wird. Für dieses erste Gespräch kommen grundsätzlich Kosten in Höhe von 100,00 € inklusive Steuern auf sie zu. Ich darf Sie bitten, diese Gebühr zu unserem Gespräch in bar mitzubringen.

Kommt es dann zu einem Verfahren, sei es zum Beispiel zu einem Widerspruchs- oder einem gerichtlichen Verfahren oder zu weiteren Beratungen, so werden diese 100,00 € mit den dabei anfallenden Kosten verrechnet.

Falls sie einen Anspruch darauf haben, können sie auch einen Beratungshilfeschein vorlegen. Den erhalten sie bei ihrem örtlichen Amtsgericht. Ich darf Sie bitten, diesen Beratungshilfeschein zu unserem Erstgespräch mitzubringen. Nach NR. 2500 VV RVG wird im Rahmen des Gesprächs eine Beratungshilfegebühr in Höhe von 15,00 € fällig. Ich darf Sie bitten, diese Gebühr zu unserem Gespräch in bar mitzubringen.  

 

Kommt man zu dem Ergebnis, dass ein Verfahren keinen Sinn macht, dann handelt es sich bei diesem ersten Gespräch um ein Beratungsgespräch. Dabei kommen Kosten in Höhe von 100,00 € auf sie zu, inklusive Steuern. Die von ihnen schon gezahlten 100,00 € werden mit diesen Gebühren verrechnet.

 

Die Kosten des Verfahrens, sei es das Verwaltungs-, sei es das Widerspruchs- oder das gerichtliche Verfahren orientieren sich am Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, insbesondere den Nr. 2302 ff, 3102 ff VV, 3204 f VV RVG.

 

Zu den Kosten gehören im Falle eines sozialrechtlichen Verfahrens sowohl die Kosten der anwaltlichen Vertretung im Verwaltungs- und Widerspruchsverfahren wie auch die Kosten der Vertretung im gerichtlichen Verfahren. Gerichtskosten und Kosten der Gegenseite fallen im Sozialrecht typischerweise nicht an. Ich werde die möglichen Kosten des Falles mit ihnen besprechen.

Hierhin gehört dann die Frage nach einer Rechtschutzversicherung. Wenn sie eine solche Versicherung besitzen, benötige ich die Daten der Versicherung (Name der Versicherung, ihre Mitgliedsnummer), um im Anschluss an das Gespräch nachfragen zu können, ob die Versicherung bereit ist, die Kosten des Verfahrens zu übernehmen. Hinsichtlich der 100,00 € Beratungsgebühr erhalten sie von mir eine Rechnung und eine Quittung diese können sie dann bei ihrer Rechtsschutzversicherung einreichen und schauen, ob diese die Kosten übernimmt. Dies hängt im Einzelfall von ihrem Versicherungsvertrag ab.

 

Womöglich haben sie keine Rechtsschutzversicherung, dann können sie Beratungshilfe für das Verwaltungsverfahren oder Prozesskostenhilfe für ein Gerichtsverfahren beantragen.

 

Kommt keine der beiden Alternativen in Betracht, so müssen sie die Kosten des Verfahrens selbst tragen.