Immer wieder hört man, dass man für den Fall eine Regelung treffen soll, dass man aufgrund eines Unfalls, einer Erkrankung oder auch des Alters nicht mehr in der Lage ist, sich um seine Belange zu kümmern. Dazu gehört zum Beispiel, das es immer schwerer fällt Anträge zu stellen oder zur Bank zu kommen und Überweisungen zu tätigen. Hier wird dann dazu geraten, rechtzeitig eine sogenannte „Vorsorgevollmacht“ zu verfassen.

Oder aber, dass, wenn man regeln will, wie man „später“ medizinisch versorgt wird und man nicht mehr in der Lage ist, sich dazu zu äußern, wird zu einer sogenannten „Patientenverfügung“ geraten.

Zu den Themen „Vorsorgevollmacht“ und „Patientenverfügung“ berate ich sie gerne und weise auch auf die enzsprechenden rechtlichen Probleme hin. Diese gibt es insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs, die im Bereich der Patientenverfügung einige Vorgaben (für die rechtliche Wirksamkeit der Verfügung) mit sich gebracht hat.